Auszeit.
Abendessen im Fuldaer Haus auf der Maulkuppe in der Rhön bei den alten Freunden Andreas Rau und seiner Frau Jutta, die als Wirte einen ausgezeichneten Job machen. Allein, denn mein Kontakt war heute abend abkömmlich zum Kinderhüten. Egal, ich komme bekanntermaßen auch sehr gut mit mir selbst zurecht. Um den bald hundertjährigen Polen Juliusz zu zitieren: „Ich bin ein so interessanter Mensch, dass mir in meiner Gesellschaft nie langweilig wird“ (wer mehr über Juliusz erfahren möchte, folgt diesem Link: https://www.facebook.com/photo?fbid=1046970365788976&set=a.101934540292568).
Heute abend war im Fuldaer Haus wieder volle Hütte und so wurde ich den versprengten Überbleibseln einer Jubiläumsgesellschaft einfach und völlig unkomplziert mit an den Tisch gesetzt, die sich nicht wehren konnten oder mochten. Ich bin immer wieder begeistert, wie kurzweilig ein Gespräch mit Unbekannten sein kann. Unaufgeregte, weltgereiste, interessierte Leute zwischen 60 und weit über 80 Jahren mit einer sehr angenehmen Universalsicht. Klasse.
Wir haben zusammen Lagrein aus Bozen in Südtirol getrunken, ich habe Kartoffelsuppe gegessen und eine Wildschweinbratwurst und es war ganz wunderbar. Es gab viele gute Geschichten und Anekdoten, uneitel biografisches. Authentisch und unhysterisch.
Danke für den schönen Abend.